Entscheidung über weiteres Vorgehen bei der Nordstadtschule hängt vom pädagogischen Konzept ab
In ihrer Fraktionssitzung am Montagabend hat die CDU-Gemeinderatsfraktion erneut über das weitere Vorgehen bei der Nordstadtschule beraten. Nachdem die Christdemokraten in der vorvergangenen Woche als Option zur Generalsanierung der Schule einen Neubau ins Gespräch gebracht hatten, stellt Fraktionsvorsitzender Florentin Goldmann nun klar: "Wie wir in dieser Frage weiter verfahren, hängt ausschließlich vom pädagogischen Konzept ab." Nun sei es an der Schulgemeinschaft, dem Bildungsdezernat im Rathaus und dem Regierungspräsidium, ein sinnvolles Konzept vorzulegen.
Gerade von Schulbürgermeisterin Monika Müller erwarte die CDU-Fraktion aber auch, die Entwicklung der Schülerzahlen in der Gesamtstadt in die Überlegungen einzubeziehen. "Ein möglicher Ansatz wäre auch, die Nordstadtschule mit einer gewissen Reserve an Räumen zu versehen, um dann zu einem späteren Zeitpunkt eine andere Hauptschule schließen zu können und in die Nordstadtschule zu integrieren", sagt Andreas Herkommer, Sprecher im Bauausschuss. Es sei absehbar, dass auch an anderen Schulgebäuden in den nächsten Jahrzehnten erheblicher Sanierungsbedarf auftrete. Mit einem Neubau der Nordstadtschule würde sich gegebenenfalls die Möglichkeit bieten, einen modernen Lernort zu schaffen, mit dem flexibel auf die bildungspolitischen Anforderungen der Zukunft reagiert werden könne.